Äthiopien, der Süden
Tief beeindruckt kehre ich aus Äthiopien zurück. Wir waren 5 Touristen, 2 Jeeps, Fahrer und ein Guide. Es sind nach Corona und Krieg, kaum Touristen im Land.
Wie bunt doch diese Welt ist, wenn man sich auf den Weg macht und hinschaut. Es ist immer wieder faszinierend. Die Menschen sind stolz, haben ihre Kultur, ihre Riten und Feste, die uns oft sehr sehr fremd sind.
Es gibt nur noch wenige Menschen die in der Lage sind, in der Natur und ausschließlich von der Natur zu leben, es ist allerdings auch ein hartes Leben.
In den Dörfern begleitete uns ein Local Guide, der uns sein Volk näherbrachte.
Für das Dorf hatten wir meist eine Unterstützung von 500 Birr ca. 8 € pro Person zu zahlen. Dafür durften wir Fotos machen, wenn die Menschen es erlaubten.
Besuch bei dem Volk der Konso
Unterwegs zu Gast bei einer Familie.
Das Waschhaus
Der Vorrat wird vor Tiere geschützt.
Die falsche Banane trägt keine Früchte, -
Die Fasern der Banane werden für viele Produkte verwendet.
Unterwegs auf einem Markt.
Kleine Geschenke bringen Freude.
Marabus sind immer dort wo etwas abfällt.
Tutu Fela ist ein Gräberfeld ca.1000 Jahre alt.
Der Nomadenstamm der Mursi.
Bekannt durch die Tellerlippe der Frau
Markt in Key Afer
Drei Ringe um den Hals bedeutet, sie hat drei Männer.
Viele haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Landschaft bei Konso
Fladenbrot wird gebacken.
Markt der Hamer
Versammlung für den Rindersprung.
Die Haare aus Butter und Erde geformt.
Frauen halten Schmerzen aus, um zu zeigen dass sie stark sind.
Frauen stimmen sich auf den Rindersprung ein und tanzen.
Die Stöcker werden quer gehalten, damit sich keiner verletzt.
Beim Sprung wird der Junge zum Mann.
Kopfstütze, oder Sitz.
Die Karo leben am Omo Fluß.
Die Kalebasse als Kopfbedeckung.
Kalebasse als Trinkgefäß, auch für Alkohol.
Früher nur Sonnenschutz, heute auch Körperkult.
Der afrikanische Grabenbruch.
Besuch bei den Dessanech.
Volk der Arbore
Fischfang am Abaya Hayk See.
Ende
Der Totenkult der Konso.
Das Familienmitglied ist nach dem Ableben für die Menschen nicht tot, nur abwesend. Der Körper wird ausgeweidet, in Tuch gehüllt und verbleibt noch auf seiner Schlafstätte im Haus. Für die Menschen nimmt er noch am Leben teil. Tot ist er erst nach 9 Jahren, 9M. 9W. 9T. 9h. Dann wird er in Hockstellung beerdigt.
Die Frauen werden schon nach 6 Jahren ……. beerdigt.
Der Rindersprung der Konso. Wenn ein Junge zum Mann wird, macht er den Rindersprung über 7 Rinder? Das ganze Dorf nimmt daran teil. Der Junge wird darauf vorbereitet, bekommt eine Gesichtsbemalung, der Körper wird mit Butter eingerieben.
Die Frauen stimmen einen Gesang an, blasen Hörner, die ganze Gruppe dreht sich rhythmisch im Kreis, dann springen alle gemeinsam immer wieder hoch. Dann beginnt es von Neuem.
Wenn der Junge den Sprung über die Rinder nicht schafft, muss er ein Jahr warten und kann es aufs Neue versuchen.
Der Normadenstamm der Mursi.
Die Tellerlippe bei den Frauen ist ein Schönheitsideal. Zu Beginn werden die vorderen Zähne abgeschlagen. Dann wird die Lippe geschlitzt. Der Schlitz und der Teller wird immer größer. Junge Mädchen nehmen mittlerweile Abstand von diesem Ritual.